Yin und Yang in der Yogapraxis

Yin und Yang sind relative Begriffe. Es handelt sich um zwei Aspekte, die Polarität ausdrücken und doch Teil des Einen Ganzen sind. Sie sind wie zwei Seiten der selben Münze. Hell/dunkel, leise/laut, klein/groß, heiß/kalt, oben/unten - die Beispiele sind endlos.

 

Es scheint, daß die Polarität ein notwendiger Bestandteil unserer Existenz ist, die an Zeit und Raum gebunden ist.Es scheint, als wären Gegensätze eine existentielle Notwendigkeit, weil das eine nicht ohne das andere existieren könnte. Harmonie wiederum scheint ein Ausdruck davon zu sein, wenn die Gegensätze sich im Gleichgewicht befinden.

 

Was das nun für uns in Bezug auf unsere Yogapraxis bedeutet ist, daß Yin Yoga komplementär zu allen Yang Yoga Formen (wie Hatha, Vinyasa, Ashtanga, etc.) steht. Die Asana einer dynamische Yoga Klasse zielen darauf ab die Muskulatur zu stärken, um den Körper zu kräftigen und die Gelenke zu schützen. 

 

Beim Yin Yoga wird die Muskulatur entspannt. Yin Yoga führt zu einer Erhöhung von Flexibilität im Körper und hilft Spannungen in Körper und Geist energetisch, emotional und mental abzubauen, was auch eine Vorbereitung auf die Meditation ist.

 

Beide Qualitäten, Yin und Yang, im Einklang und Gleichgewicht miteinander, erzeugen eine fühlbare Harmonie. 

 

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