Manchmal vermag die Meditation uns in Kontakt zu bringen mit den uns inne wohnenden Qualitäten von Stille und reinem Sein.

 

Manchmal vermag die Meditation uns eine Erfahrung von erweitertem Bewußtsein, weit über unsere bekannten Denk- und Vorstellungsmuster hinaus, zu vermitteln.

 

Weitaus häufiger jedoch begegnen wir in der Meditation tiefen Widerständen, Frustration, "Monkey Mind" (nicht enden wollende Gedankenschleifen und die vermeintliche Unfähigkeit dieses mentale "Geplapper" zu stoppen).

 

Worauf es hierbei aber tatsächlich ankommt ist nicht die Suche nach bestimmten Hochs oder die Erfüllung einer bestimmten Erwartung oder Zielsetzung. Vielmehr können wir Meditation primär als eine Gelegenheit begreifen unsere Kapazität zum gegenwärtig sein zu trainieren. Gegenwärtig zu sein mit dem was ist in - in diesem Moment - genau so wie es gerade ist.

 

Wir können lernen präsent zu sein ohne zu bewerten, ohne zu flüchten, ohne Ablehnung und ohne uns verändern oder reparieren zu wollen. Diese Fähigkeit - diese Kapazität - trainiert unseren Intellekt und unser Ego sich zu entspannen, loszulassen. Wir können außerdem lernen uns auf eine tiefere und ehrlichere Intimität mit uns selbst einzulassen, die Kapazität erweitern Verletzlichkeit zuzulassen und uns unseren verdrängten Schattenanteilen zu öffnen.

 

Dadurch öffnet sich auf natürliche Art und Weise der  Raum in dem der Friede, der ein untrennbarer Teil unseres tieferen Seins ist, erfahrbar wird. In diesem Raum kann die Einheit von Körper, Seele und Geist, die ebenfalls ein völlig natürlicher Bestandteil unserer wahren Natur ist, geschehen.

 

Der Schlüssel liegt darin geschehen zu lassen; es zuzulassen und nicht "der Macher" sein zu wollen oder zu müssen. Der Teil in uns, der den Zustand des Friedens "herstellen" möchte ist genau der Teil, der den Weg versperrt... ;-)